Jutta Michaud

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Memoirs of Wellbeing

Wenn es um das Auffinden von inspirierenden Artikeln im Internet geht, erweist sich meine Teampartnerin immer wieder als „Trüffelschwein“. Ihr jüngstes Fundstück, eine Rezension von Philip Schmerzheim zu Tanja Reiffenraht „Memoir of Wellbeing“ fand ich besonders bemerkenswert, weil diese Doktorarbeit einmal mehr zeigt, wie weit der Weg vom subjektiven Empfinden bis zum Eingang bestimmter Wirkmechanismen in die Wissenschaft ist. Und leider gelten Erkenntnisse noch immer erst dann als „wahr“, wenn sie das Siegel „wissenschaftlich erwiesen“ tragen. Schade eigentlich! Wer schreibt und mit Schreibenden arbeitet, erlebt immer wieder, wie Schreiben zu Solidarität führt, das Selbstbewusstsein stärkt und damit auch die Kraft, sich aktiv für gesellschaftliche Veränderungen einzusetzen. Die längst überfällige Neubewertung von Krankheit und Gesundheit ist ein Beispiel unter vielen!

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