Jutta Michaud

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Schreiben gegen graue Tage

Heute früh erwachte ich missmutig. Grauer Himmel, trübe Gedanken, trübe Aussichten.

Beim Schreiben meiner Morgenseiten ergoss sich mein Missmut über die ersten beiden Seiten – dann übernahm mein Autopilot:

„Worüber ärgerst Du dich eigentlich?“ fragte er. Und da lag er vor mir, der Ärger, wie ein offenes Buch. Während die Schreibhand über das Papier wuselte, diktierte mir mein Autopilot (Freud würde ihn das Unbewusste nennen) Fragestellungen, die ich am Wochenende während eines Seminars beim IEK Berlin kennengelernt hatte.

Formuliere die Vorwürfe an dein Gegenüber so um, dass deine Gedanken positiv ähnlich sind. Brav notierte ich Begriffe und dabei passierte es. Schwupps! Ein Licht ging auf.

Mehr noch. In dem Moment, als meine Haltung sich schreibend veränderte, öffnete sich ein kreativer Kanal. Innerhalb  von unglaublichen fünf Minuten brachte ich ein Veranstaltungskonzept zu Papier, das mich begeisterte! Mit Lust machte ich mich an einen Auftrag, den ich bis dahin am liebsten abgesagt hätte, weil ich mich geärgert hatte. Es klemmte auf der Beziehungsebene mit meinem Auftraggeber.

DAS kann Schreiben bewirken. Perspektiven ändern, neue Sichtweisen einnehmen, sich aus dem Opfergefühl befreien, den Vertrauen in die Selbstwirksamkeit nach innen und außen stärken.

Wie man das mit einfachen Miethoden schafft, verrate ich Ihnen in meinem „Morgenseiten-Coaching.“ Schauen Sie mal auf www.michaudpr.de

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